Der Energieausweis für Gebäude

Seit 2008 Pflicht – der Energieausweis

Der Energieausweis wird seit 2002 für alle Neubauten ausgestellt. Seit dem 1. Juli 2008 wurde der Energieausweis für alle Gebäude, die zum Verkauf oder zur Vermietung stehen, Pflicht. Doch was ist der Energieausweis eigentlich?

Abbildung von Energieausweisen und Gebäudeplänen

Der Energieausweis zeigt den Energiebedarf eines Gebäudes an. Außerdem enthält er eine energetische Qualitätsbeurteilung und Anregungen für Verbesserungen des Gebäudes.

Der Hintergrund: Steigende Energiepreise machen Gebäude, die energieeffizient sind, deutlich attraktiver. Mit dem Energieausweis können Sie zum Beispiel nachweisen, wie energieeffizient Ihr Haus ist. Das ist besonders dann wichtig, wenn Sie Ihr Haus verkaufen oder vermieten wollen. Ein weiterer Vorteil sind die Tipps zur Modernisierung, die Teil des Energieausweises sind. So haben Sie konkrete Hinweise darauf, wie Sie Energie sparen können.

Der Energieausweis ist das Hauptelement der Energieeinsparverordnung (EnEV 2007) in Deutschland. Die Energiesparverordnung geht auf die EU-Gebäuderichtlinie über die „Gesamteffizienz von Gebäuden“ zurück. Die Pflicht, für alle Bestandsgebäude einen solchen Energieausweis zu besitzen, wurde seit dem Inkrafttreten der EnEV 2007 am 1. Oktober 2007 schrittweise umgesetzt.

Grundsätzlich müssen bei Vermietung, Verpachtung oder Verkauf von Wohngebäuden Energieausweise ausgestellt werden. Seit dem 1. Juli 2009 gilt diese Pflicht auch bei Nichtwohngebäuden. In allen öffentlichen Gebäuden, die über mehr als 1.000 Quadratmeter Nutzfläche verfügen, muss der Energieausweis zudem gut sichtbar angebracht werden.

Ich berate Sie in allen Fragen zum Thema Energieausweis und unterstütze Sie kompetent. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert bereits Ihre erste Energieberatung.